Mit acht Betreuten und vier BetreuerInnen wurden wir herzlich empfangen im Arvenhof
Serneus. Nach einem feinen Mittagessen und Cafe mit Schöggeli, wurden wir mit den
Lamas vertraut gemacht. Nach kurzer Einführung durch den Lamaführer Hampi Jegen,
durfte jedes der Behinderten ein Lama aussuchen; das Abenteuer „Lama-Trekking“
konnte beginnen.
Ich bin sehr erfreut, wie die ganze Familie Jegen sich mit unseren Betreuten sofort
sehr einfühlsam begegneten und sie als normale junge erwachsene Leute behandelten!
Was unsere Betreuten auch sehr schätzten und eine gute Beziehung entstand.
Auch die Infos von Hampi, dass die Lamas am Wegrand nicht fressen dürfen, haben
die schwächsten Betreuten von Beginn an befolgt, nur bei zweien mussten wir es immer
wieder sagen!
Die beste Beziehung zu den Lamas haben die mit Downsyndrom von der ersten Minute
an aufgebaut. Auch ohne Sprache oder mit flüstern und mit liebevollen Streicheleinheiten
genossen sie die Lamas und gaben es unter Tränen nach einer Woche wieder ab auf die
Weide.
Wir beobachteten die ganze Woche hindurch wie gut Mensch und Tier harmonieren, mit
den einfühlsamen Lamas. Es war eine reiche Erfahrung für uns und unsere Betreuten,
sowie für das Wirtepaar Hansjörg und Tini Hegnauer vom Bergrestaurant Blockhütte
Erezsäss, die auch mit sehr viel Geduld und Verständnis unseren Leuten gegenüber
waren, sowie für Hampi u nd Patricia Jegen.